Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die nachstehenden Bedingungen sind Bestandteil des Chartervertrages,

der zwischen dem Charterer und und SCHAAF Bootsmanufaktur GmbH

 (im Folgenden Vercharterer) über ein

Motorboot geschlossen wird. Mit der Buchung erkennt der Charterer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

von für sich und die mitreisenden Personen an.

Vertrag

Der Charter – Buchung ist erst gültig, wenn dem Charterer die Buchungsbestätigung vorliegt und die Zahlung auf dem

angegebenen Konto eingegangen ist. Die Zahlung muss bis spätestens

2 Tage vor Vertragsbeginn auf dem Konto des Vercharterer eingegangen sein.

Bei nicht fristgerechtem Eingang kann das

Boot anderweitig vergeben werden.

Zahlungsbedingungen

Es sind 100 Prozent des Charterpreises bis zwei Tage vor Charterbeginn fällig

Führerschein

Das Boot wird von einem Skipper gesteuert. Es ist in diesem Fall kein Führerschein notwendig.

 

Sollte das Boot in Ausnahmefällen ohne Skipper gechartert werden dann gilt :

Der Charterer versichert, dass er bzw. der vorgesehene Skipper über die

notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, die für die Durchführung des

von ihm geplanten Törns erforderlich sind, verfügt und den Motorbootführerschein

Binnen/Motor bzw. See besitzt. Eine Kopie des Führerscheins

ist bei der Buchung dem Vertrag beizulegen, bei Übernahme des

Schiffs im Original vorzuzeigen. Der Vercharterer behält sich das Recht

vor, dem Charterer die Verfügung unserer Boote in dem Fall zu

verweigern, wenn dieser bzw. der Skipper nicht die vorausgesetzte

Eignung gemäß der jeweiligen Führerscheinverordnung besitzt. Tritt dies

ein, wird der Chartervertrag zum Nachteil des Charterers aufgekündigt,

die bereits bezahlten Beträge verbleiben beim Vercharterer.

Einweisung

Der Vercharterer und der Chartergast verpflichten sich, an einer ausführlichen

Einweisung unter gleichzeitiger Kontrolle aller technischen Funktionen

und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände

ohne Zeitdruck teilzunehmen und ein Protokoll darüber zu unterzeichnen.

Damit bestätigt der Chartergast die ordnungsgemäße Übergabe des

Bootes nach Maßgabe des Protokolls. Danach sind weitere Einwendungen

des Chartergastes über Ausrüstung und Tauglichkeit des gecharterten

Bootes ausgeschlossen. Probefahrt bei Bedarf.

Fahrgebiet

Unsere Boote dürfen nur auf Binnengewässern und angrenzende Schifffahrtsstraßen benutzt werden.

Nutzung unserer Booten

Der Charterer verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen, entsprechend

der Zulassung des Bootes, an Bord zu nehmen, das Boot nur zu

Vergnügungsfahrten zu benutzen und keine Wettfahrten mit ihr durchzuführen.

Eine Untervermietung unserer Boote ist nicht erlaubt. Der

Chartergast wird andere Boote nur im Notfall schleppen und das

gecharterte Boot nur im Notfall schleppen lassen.

Ausstattung

Zur Ausstattung gehören und im Mietpreis enthalten sind Kartenmaterial

und Zubehör (s. Checkliste, die bei der Bootsübergabe ausgehändigt

wird). Das Boot wird mit gefülltem Tank übergeben.

Versicherung/Kaution

Für das gecharterte Boot besteht eine Haftpflicht- sowie eine Kaskoversicherung.

Die Kaskoversicherung ist mit einer Selbstbeteiligung von

500 Euro pro Schadensfall abgeschlossen. Alle Prämien für die

Versicherung sind in der Chartergebühr enthalten. Bei Charterbeginn ohne Skipper ist

eine Kaution in Höhe von 1.500 Euro in bar zu hinterlegen.

Schadensfälle

Treten während der Charterperiode Schäden an unseren Booten oder der

Ausrüstung auf, so ist unverzüglich der Vercharterer telefonisch zu

informieren, um mit ihm die Notwendigkeit der Reparatur abzustimmen.

Wartezeiten bis zum Eintreffen eines Monteurs sind zu akzeptieren und

stellen keinen Grund für eine Minderung des Charterpreises dar. Wenn

wegen einer nicht vom Charterer zu verantwortenden Panne das Boot

mehr als 2 Stunden nicht genutzt werden kann, wird der Charterpreis

anteilig entsprechend gemindert. Alternativ kann der Charterer in diesem

Fall die Charter vorzeitig beenden. Dann ist vom Charterer nur die

anteilige Chartergebühr bis zum Eintritt des Schadens zu begleichen.

Weitergehende Schadenersatzansprüche des Chartergastes sind

ausgeschlossen. Gegen den Vercharterer kann keine Reklamation

formuliert werden, wenn das Schiff weniger als 2 Stunden unbeweglich

bleibt. Eine Panne zu Lasten des Charterers gibt kein Recht auf

Entschädigung für den Verlust der Schiffsbenutzung.

Der Genussverlust aufgrund einer Havarie oder eines Unfalls, der

während der Vercharterung vorfällt, kann nicht der Grund einer

Zurückzahlung oder Teilzahlung der Chartersumme sein, gleichgültig

welche Ursache die Havarie hatte. Unfälle und Havarien müssen

umgehend der nächsten Hafen- oder Polizeibehörde gemeldet und

außerdem dem Vercharterer telefonisch mitgeteilt werden. Der

Chartergast ist verpflichtet, einen Bericht mit Skizze zu erstellen, der

auch die Personalien, Schiffstypen und die Namen aller Havariebeteiligten

enthält und den alle Beteiligten unterschreiben. Dieser Bericht wird bei

Rückkehr dem Vercharterer übergeben. Erfüllt der Charterer diese

Verpflichtung nicht, kann er für den Havarieschaden haftbar gemacht

werden. Alle anderen Schäden sowie Aufwendungen für abhanden

gekommene Ausrüstungsgegenstände trägt der Charterer, soweit nicht

von einer Versicherung Ersatz geleistet wird. In solchen Fällen ist der

Vercharterer berechtigt, bei Rückgabe unserer Boote die Kaution ganz

oder teilweise einzubehalten bzw. einen Vorschuss zu verlangen.

Weitergehende Ersatzansprüche des Vercharterers sind nicht ausgeschlossen,

z.B. wenn eine Havarie oder vom Chartergast zu verantwortende,

versteckte Mängel verschwiegen werden.

Nichtverfügbarkeit des Charterbootes

Kann der Vercharterer, auch ohne sein Verschulden, das bestellte Boot

oder ein gleichwertiges Motorboot nicht zu Beginn des Chartertermins

übergeben, so ist er zur zeitanteiligen Rückzahlung des Charterpreises

ohne Abzug verpflichtet. Kann das gecharterte, oder ein gleichwertiges

Motorboot, nach Ablauf von 2 Stunden nach Beginn der Charterperiode,

nicht übergeben werden, so ist der Charterer berechtigt, durch einseitige

schriftliche Erklärung gegenüber dem Vercharterer vom Vertrag zurückzutreten.

Macht er von diesem Recht Gebrauch, ist der gesamte

Charterpreis sofort zur Rückzahlung fällig. Weitergehende Ersatzansprüche

des Chartergastes sind ausgeschlossen. Der Vercharterer ist

nicht verantwortlich für die Unwägbarkeiten des Schiffsverkehrs,

Unterbrechungen oder Beschränkungen in Notfällen sowie durch

Hochwasser/Niedrigwasser, Streik oder ähnliches.

Übergabe/Rücknahme

Das Boot ist nach Ende der Fahrt in ordentlichem Zustand zu übergeben.

Die Übergabe und Rücknahme unserer Boote erfolgt verbindlich zu den

im Vertrag angegebenen Terminen. Bei der Rücknahme nimmt der Vercharterer

eine Überprüfung von Boot und Ausrüstung vor. Das Ergebnis

wird in einem Protokoll festgehalten, das von beiden Seiten unterzeichnet

wird. Der Chartergast verpflichtet sich, Grundberührungen, Kollisionen

und Schäden an der Ausrüstung unserer Boote bei der Rückgabe zu

melden. Der Vercharterer ist berechtigt, jeden festgestellten Schaden

oder Verlust von der Kaution abzuziehen. Bei nicht sofort kalkulierbaren

Schäden kann die volle Kaution bis zur endgültigen Abwicklung

einbehalten werden.

Sollte aus unvorhersehbaren Gründen die rechtzeitige Rückkehr

voraussichtlich nicht möglich sein, ist der Vercharterer sofort telefonisch

zu informieren. Wird das Boot nicht pünktlich geräumt und

zurückgegeben, so haftet der Charterer für den Schaden, der dem

Vercharterer durch die Verzögerung entsteht.

Haftung

Der Chartergast verpflichtet sich, das Boot mit der größtmöglichen

Sorgfalt zu benutzen und nach den Regeln guter Seemannschaft zu

handhaben. Es ist nicht erlaubt, mit unseren Booten nach Einbruch der

Dunkelheit zu fahren. Den Vorschriften der Behörden muss Folge

geleistet werden. Der Charterer ist im Falle einer Gesetzesübertretung,

selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar.

Der Charterer haftet für alle Schäden an unseren Booten und der

Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner

Crew vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind und nicht

von den Versicherungen reguliert werden. Der Charterer haftet dem

Vermieter nicht nur für Schäden am Boot und seiner Einrichtungen,

sondern auch für den Verlust desselbigen. Sind Charterer und

Bootsführer nicht identisch, haften beide gesamtschuldnerisch. Der

Vercharterer ist berechtigt, seine Leistung zu verweigern, wenn der

Chartergast seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht

nachkommt. Bei Vertragspflichtverletzungen haftet der Charterer für alle

daraus entstehenden Folgen. Soweit der Vercharterer für vom

Chartergast zu vertretende Handlungen oder Unterlassungen von Dritten

haftbar gemacht wird, stellt er den Vercharterer von allen rechtlichen

Folgen frei. Der Charterer hat ein Verschulden seines Schiffsführers in

gleichem Umfang zu vertreten wie eigenes Verschulden. Jegliche Haftung

für den Verlust oder für Schäden an persönlichen Gegenständen des

Charterers und der übrigen Teilnehmer ist ausgeschlossen. Für die

Richtigkeit des überlassenen Kartenmaterials und die Anzeigegenauigkeit

der Instrumente übernimmt der Vercharterer keine Gewähr.

Rechtsgrundlage und Gerichtsstand

Grundlage dieses Vertrages ist das materielle und formelle Recht der

Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Dresden.

Stand: 01.05.2012

SCHAAF BOATS